Individuation und Selbstvollendung

Individuation als Weg zur ERLEUCHTUNG und der Erfahrung von Unsterblichkeit


»Geburt eines Neuen Paradigmas«  –  »Begleitwort zur Philosophie der Unsterblichkeit«


Menschwerdung bedeutet Individuation, Individuation und Selbstvollendung, die Entwicklung des Menschen ist ein Prozess der Selbstwerdung, des Ganzwerdens zu einem unteilbaren Ganzen, zu etwas Einzigartigem, einem Individuum, das letztendlich zum Göttlichen strebt. Meinen persönlichen Lebenslauf finden Sie unter »curriculum«.


Der Prozess, sich Selbst zu werden, beinhaltet die Entfaltung aller Anlagen und Fähigkeiten, sein Ziel ist die vollständige Bewusstwerdung. Dazu empfehle ich Ihnen meinen Lehrgang »Bewusstsein und Meditation«. Meditation und Yoga vertiefen und fördern diesen Prozess und geben uns die Möglichkeit vollkommenes Bewusstsein, Erleuchtung und Unsterblichkeit zu erreichen.

Lesen sie bitte auch  »Philosophie der Unsterblichkeit«  und  »Meditation und Yoga«.


Die Psychoanalyse hat als Wissenschaft um 1900 eine neue Sichtweise unserer Psyche und unseres Geistes geschaffen, die es dem Intellekt ermöglicht auf verstandesmässige Art Einsicht ins "ICH" zu gewinnen. Diese Innenschau gab es als intuitive nichtintellektuelle Methode im Christentum und in allen Religionen schon seit den Anfängen, ebenso ist sie ein Bestandteil von Meditation und Yoga sämtlicher Traditionen.

Und trotzdem haben die Gründerväter Sigmund Freud und Carl Gustav Jung mit Ihrer Psychoanalyse eine nicht mehr wegzudenkende Neue geistige Technik und Methode der Individuation und Selbstvollendung geschaffen, die Einzug in das Geistesleben der gesamten Welt genommen hat. Heute verwenden die meisten Menschen das "Denken in Kategorien der Psychoanalyse" als gegebene geistige Selbstverständlichkeit.


Die Psychiatrie als Institution und gesellschaftliche Einrichtung verweigert diesen Einsichten aber noch immer die volle Akzeptanz in ihrem Gebiet. Als Lehrgebäude hat sie nach wie vor die materialistische Weltsicht der Schulmedizin als Grundlage, obwohl Psychiater mit Seelenarzt zu übersetzen ist. Alles Übersinnliche wurde als Krankheitsbild betrachtet und musste noch lange Zeit "zwangskuriert" werden; Hauptsache: der Patient war "krankheitseinsichtig" und liess sich wieder in die Gesellschaft integrieren.

Würde man die Krankheitsbilder der Psychiatrie konsequent auf die führende Elite oder die Gesellschaft als Ganzes anwenden, müsste man dem überwiegenden Prozentsatz beider einen hohen Krankheitsgrad bescheinigen. (Eine verrückte Elite steuert ihre ebenfalls verrückt gewordene Gesellschaft in den Abgrund...) Bitte verstehen Sie das als Gesamtkritik - ich bin mir völlig bewusst, dass es heute auch in der Psychiatrie selbst in leitender Stellung viele vorbildliche Erneuerer und Pioniere gibt. Und selbstredend ist mir die Scharlatanerie der Gegenseite ebenso klar; auch unter Psychoanalytikern, Therapeuten und Naturheilmedizinern gibt es genügend schwarze Schafe um das Ganze nicht ernst zu nehmen, nur ist auf dieser Seite bei genauer Betrachtung der Schaden ungleich kleiner.


Der französische Philosoph Jaques Derrida kommt bei der Kritik der Psychoanalyse »Seelenstände der Psychoanalyse« in seiner Gastrede an der Sorbonne in Paris, wo am 10. Juli 2000 die "Generalstände der Psychoanalyse" einberufen wurden, auf eine beachtenswerte Folgerung; er sagt die Psychoanalyse habe es bisher unterlassen, das «Böse» (die Lust an der Grausamkeit) zu analysieren, dies sei mit ein Grund für ihre gegenwärtige »Krise«. Derrida erinnert an die überragende Bedeutung psychoanalytischen Denkens für die Ethik und befördert die Psychoanalyse zu einer politischen Avantgarde: Denn erst jenseits einer Logik von "Lustprinzip und Todestrieb" bestehe die Chance, unsere Weltordnung zu befrieden. Wertvolle Erklärungen finden Sie dazu auch auf »Nachtmeerfahrten«.


Erich Fromm (Psychoanalyse/Mexiko City) hat 1960 zusammen mit Daisetz Teitaro Suzuki (Zen-Buddhismus/Yale USA) und Richard de Martino (Philosophie und Religionswissenschaft/Tokio) ein beachtenswertes Buch veröffentlicht; »Zen-Buddhismus und Psychoanalyse«, in diesem Werk kommt Erich Fromm zum Schluss, dass die humanistische Psychoanalyse in ihrer letztendlichen Zielsetzung der Bewusstmachung des Unbewussten bis zur vollständigen Bewusst- und Ganzwerdung des Menschen (durch Individuation und Selbstvollendung), den Zielen des Zen-Buddhismus in seinem Streben nach Erleuchtung und vollkommener Bewusstheit sehr nahe kommt.


Andererseits betont er, dass das Ziel, das Unbewusste durch das Bewusste vollständig zu erobern, ganz eindeutig tiefgreifender sei, als das allgemeine Ziel der Psychoanalyse, denn die Anforderungen, um dieses Gesamtziel zu erreichen, seien viel grösser, als die meisten Menschen des Westens bereit seien, auf sich zu nehmen.


Dennoch gehe der Analytiker in Jahren der Zusammenarbeit mit dem Patienten über die konventionelle Rolle des Arztes hinaus, er werde ein Lehrer, ein Vorbild, vielleicht ein Meister, vorausgesetzt, dass er sich selber niemals als analysiert betrachte, bis er das volle Bewusstsein seiner selbst und die volle Freiheit erreiche, und seine eigene Entfremdung und Isoliertheit überwunden habe. Die Voraussetzung für diese neue Harmonie sei die volle Entwicklung der Vernunft des Menschen bis zu einem Stadium, in dem sie ihn nicht mehr daran hindere, die Natur unmittelbar und intuitiv zu erfassen.


»Wenn das Unbewusste bewusst wird, verwandelt sich die blosse Idee der Universalität der Menschen in die lebendige Erfahrung seiner Universalität; es ist die empirische Verwirklichung der Menschlichkeit.«

Das Zen hingegen setze voraus, dass sich die letzte Antwort auf das Leben nicht durch das Denken geben lässt.

»Sobald die letzte Frage des Lebens aufgeworfen wird, ist der Verstand nicht imstande eine befriedigende Antwort zu geben.«


Eine ausgezeichnete zeitgemässe Besprechung zum gleichen Thema finden sie unter »Buddhismus und Psychotherapie«.


Sterben als Übergang in eine andere Dimension, in eine jenseitige feinstoffliche Welt, und umgekehrt der Wiedereintritt in ein neues Leben und die Wiederholung dieser beiden Vorgänge als Schicksalsrad, ermöglichen einen Ausgleich für erlittenes Leid oder begangene Untaten und damit Gerechtigkeit. Der abstrakte Nihilismus, die Verneinung aller positiven Ansätze in einer gottlosen Welt, ergibt keinen Sinn und keine Gerechtigkeit. Reinkarnation als kosmische Lebensschule verstanden, verleiht dem Leben Sinn und Kraft. Reinkarnation verstehe ich als dies- und jenseitige Lebenskontinuität und stete Wiedergeburt bis zur Erreichung des Vollkommenheitsideals eines Jesus Christus oder Siddharta Gautama Buddha.


Zu den letzten Fragen gehört auch die Frage "was kommt nach dem Tod?" Lassen Sie sich überraschen, wie Carl Gustav Jung, im TV-Interview auf BBC, die Frage über ein mögliches Leben nach dem Tod beantwortet:



C.G. Jung - "death is not the end"


(Der Tod ist nicht das Ende / Interview in englisch, 22 Oktober 1959)


»http://www.youtube.com/watch?v=T-Ab3tlpvYA&feature=related«              Youtube  >

                                                                                                                                            
Text (englisch) zum nachlesen:  »death is not the end« C.G. Jung.pdf


Text (deutsch) zum nachlesen:  »Der Tod ist nicht das Ende« deutsch C.G. Jung.pdf



Es ist meine innerste Überzeugung , dass der Mensch als Gottes Ebenbild letztendlich in seiner höchsten Vollendung auch diesseitig ewig leben kann. Sie hat sich in mir im Laufe meiner ausgedehnten Suche nach Methoden zur Erlangung von physischer Unsterblichkeit immer mehr gefestigt und bestätigt. Mit Freude und Dankbarkeit kann ich heute sagen, dass ich alles gefunden habe, wonach ich gesucht habe, und deshalb will ich dieses Wissen nun auch in meinem »Lehrgang« weitergeben und teilen.

In diesem Sinne möchte ich Ihnen unter »curriculum« auf der nächsten Seite auch Einblick in mein persönliches Leben geben.

Peter Todesco

petertodesco@icloud.com

-  15  -