Rhythmisierung des Atems

Da nun aber Herz und Atem voneinander abhängen,
so muss man den Kreislauf des Lichts vereinigen
mit der Rhythmisierung des Atems. 

In alten Zeiten galten Initiationsrituale als Wegbereiter ins Erwachsenen-Alter und als Prüfungsaufgabe um in der Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen. Sie hatten aber auch den Zweck der Aufnahme in Geheimgesellschaften und Mysterien und der Vorbereitung auf einen höheren Seinszustand. Was dabei meist übersehen wird, ist die bewusste Herbeiführung des Körpers des Probanden oder Adepten in einen Nahtodzustand.

Im Yoga und im «Geheimnis der Goldenen Blüte» wird dies durch die Rhythmisierung von Atem und Herzpuls erreicht. Im fortgeschrittenen Stadium dieser Übung erreicht der Praktizieren immer mehr Stille und Atem und Puls verlangsamen sich bis zum Stillstand.

Damit ermöglicht der Rhythmisierte Atem sich einem Nahtodzustand anzunähern, der die Trennung zwischen Dies- und Jenseits zu überwinden vermag und uns hilft das “Sterben” während unserem Leben zu lernen. Was wir dabei entdecken hat Buddha so beschrieben:

Nun aber ist das Todlose erkannt!